Andrea Borst

Gläserner Schmuck

Handgemachte, phantasievolle Blumen in vielen Formen! Andrea Borst arbeitet schon seit vielen Jahren mit Glas, mit Stangen aus Glas, farbigem Glas, transparentem Glas und schmilzt die Stäbe mit grosser Hitze, bis zu sechs Gasbrenner sind gleichzeitig im Einsatz, so formt sie jedes einzelne Stück im heissen, noch weichen Zustand, sie zieht oder drückt sie in Form. Die Stücke sind also von A-Z handgearbeitete Unikate! Mit Stahlseil verbunden und Sterling Silber Verschlüssen verarbeitet.

Antje Liebscher

ANTJE STUTZ – Freischaffende Künstlerin

Die Idee meines objekthaften Schmuckes ist die spannungsvolle Einheit reduzierter Form und Farbe.

Es begann mit Linien die sich überschnitten, daraus entstanden Flächen die sich zu flachen Körpern falteten und jetzt bin ich bei Abwicklungen angekommen. Im Prozess entstandene oxidierte Arbeitsspuren prägen die Oberfläche, diesen stehen farbige Lackierungen gegenüber, die die malerische Kraft erhöhen.

Die Art der Bearbeitung erscheint stets skizzenhaft und bildet das kompositorische Konstrukt. Es ist die Suche nach der Leichtigkeit und lebendigen Einfachheit von Objekt und Aussage.

Ana Hagopian

I play with paper, cutting and sticking to create volumes and shapes. my source of inspiration is nature and its infinite creations, its limitless colours, its surprising textures.

paper is contradictory, provocative and humble because it is ephemeral. using it as a material has its roots in the philosophy of arte povera, which restores the value of the idea, intuition, thought and the individual. when i’m creating my works, i unconsciously seek primal contact, the constant wonder of childhood, the magical vision that transforms the prosaic and everyday into something new and marvellous. my process is intuitive, through my hands i come into contact with the material, which guides me towards the final form.

Antje Stutz

ANTJE STUTZ – Freischaffende Künstlerin

Die Idee meines objekthaften Schmuckes ist die spannungsvolle Einheit reduzierter Form und Farbe.

Es begann mit Linien die sich überschnitten, daraus entstanden Flächen die sich zu flachen Körpern falteten und jetzt bin ich bei Abwicklungen angekommen. Im Prozess entstandene oxidierte Arbeitsspuren prägen die Oberfläche, diesen stehen farbige Lackierungen gegenüber, die die malerische Kraft erhöhen.

Die Art der Bearbeitung erscheint stets skizzenhaft und bildet das kompositorische Konstrukt. Es ist die Suche nach der Leichtigkeit und lebendigen Einfachheit von Objekt und Aussage.

Carola Bauer

Jürgen Bräuer

Guss in Guss

Diese Ringserie beinhaltet architektonische und skulpturale Elemente. Als Schmuck getragen ein ausdrucksstarkes Unterstreichen der Persönlichkeit, und nicht getragen zum selbstständigen Objekt werdend.

Alle Varianten sind in einer selbst entwickelten Gußtechnik gefertigt, in der das Edelmetall (Silber/Gold) in, um oder durch das/die Dentalstahlelemente gegossen werden.

Seit 1996 bin ich selbstständig vor allem im Bereich Schmuck. Der Auf- und Ausbau einer eigenen Kollektion mit Vertrieb prägt seither meine berufliche Tätigkeit, aber auch Querverbindungen zu anderen Bereichen kreuzen immer wieder meinen Weg.

Ann Cox

Ann’s work is full of colour!

She sees colour as a spark of ‘joie de vivre’ that she loves to share with the women who wear her pieces.

Passionate by the glass she travelled from the Netherlands to the United States to learn the craft.

Susanne Högner

Am liebsten kreiere ich Ohrschmuck, den man frei hängend ringsum betrachten kann wie eine kleine Skulptur. Oder Anhänger, deren Vorder- und Rückseite gleichwertig gestaltet werden. „Bitte wenden!“

Alles beginnt mit planem, feinem Silberblech. Raffinierte Schnittmuster werden nach dem Zusägen gebogen, gefalzt, geknickt und montiert zu kleinen Skulpturen. Oder einfache Streifen durch Schmieden verformt. Viele Arbeiten erinnern an natürliche Vorbilder mit klarer, schwungvoller Linienführung, die wie eine Energie dynamisch durch die Stücke schwingt.

Eine besondere formgebende Technik entwickelte ich mit Lineal und Reißnadel: feine Silber­zuschnitte rollen und wölben sich beim Falzen im durchdachten Strukturierungsprozess zu dreidimensional en Objekten und erhalten dabei gleichzeitig eine Ornamentierung. Das Material wird durch die Umformung stabilisiert. Überraschung: die Stücke sind auch bei großen Volumen sehr leicht und tragbar.

Bewegliche Elemente sind ein weiteres Lieblingsthema, dass viele meiner Arbeiten kennzeichnet. Die Haptik verführt zum berühren und verändern. Durch Edelsteinperlen kommt Farbe ins Spiel.

Niki Stylianou

As a kid I was fascinated by Labyrinths. Then I became an Architect and I studied all types of Labyrinths. I obsessed with the familiar versus the unfamiliar, I obsessed with cartography and mapping, I obsessed with ever changing points of view. I obsessed with observing.

From below, from above.
Order, disorder, rhythm, repetition, structure, deconstruction, whole, fragment, positive, negative, presence, absence, dark, light, pattern, shadow, mapping, order, rhythm, repetition, structure, deconstruction, fragmentation, Light and shadow, pattern and illusion.

I never stopped being an Architect but I stopped working as an Architect. Even when I stopped working as an Architect I never stopped being obsessed with all things I had observed, all images I had captured, all drawings I had drawn, all words I had transformed into metaphors.

I started working as a professional jewelry maker when I fell in love with an object, its material, its symbolism. I changed its purpose, the way that is usually being used. I cut it, I painted it, I stitched it again and again and again. I deconstructed it and I reconstructed it.

Eva Sörensen

Emaillieren ist ein über 3500 Jahre altes Kunsthandwerk. Emaille ist eingebranntes wie auch aufgebranntes Glas welches eine Verbindung mit dem Metall, wie Gold und Silber eingeht. Die Brenntemperatur im Ofen liegt bei 800 Grad.

Eine besondere Technik ist die des Fensteremailles, Emaille Plique, wo das hauchzarte Glas durchscheinend in einen Rahmen aus Silber oder Gold gebrannt wird. Es verwandelt das einfallende Licht in brillante und leuchtende Farbtöne. Diese Farben, gefasst in spielerisch fein geschmiedetes Silber und Gold, machen den Zauber der Werke aus.

Weiterhin entstehen skulpturale Ringe mit mattgeschliffen Emailleflächen. Die verschiedenen Kombinationen der Farben wie auch die Möglichkeit einige Ringe in mehreren Variationen tragen zu können, ist der Grundgedanke dieser Gestaltung. Es werden auch Silber oder Feingoldfolien eingebrannt, wodurch eine feinschillernde Struktur in den Glasflächen entsteht.

Durch das freie Experimentieren mit den Emailleltechniken, entsteht neben Schmuck feines Vorlegebesteck wie beispielsweise Zuckerlöffel oder auch kleiner Gefäße. Aus gefaltetem Feinsilber mit Emaille und geschmiedetem Silber werden Unikate gefertigt, die sich an die vielfältige Gestaltung der Natur anlehnen. Die knospen- und blätterartigen Löffel schmücken auf eine zauberhafte Art und Weise jeden Tisch. Die Freude daran liegt nicht nur in der Betrachtung sondern auch im Benutzen, denn die Funktion wurde bei jedem gefertigten Tafelsilber natürlich nicht außer Acht gelassen.

Sabine Müller

Meine bevorzugte Technik, das Wachsmodellieren und Schmuckgießen, habe ich nach meinem Studium über viele Jahre in einer speziellen Technik entwickelt und arbeite auch heute noch so.

Vom Modellieren des Wachsmodells über das Einbetten dieses Modells in Gips, das Ausschmelzen, das Gießen, das Polieren, das Steinfassen, das Farbeintragen führe ich alle Schritte in meiner Werkstatt aus.

Bitte beachten Sie, dass die jeweiligen Farben ein Vorschlag sind, Ihre Lieblingsfarbe können Sie selbst wählen.

Andrea Vaggione

Born in Argentina, Andrea Vaggione started design studies and in 2001, she discovered the world of contemporary jewellry in Córdoba, her home town. In 2005, she moved to Barcelona and in 2012, she set up her workshop in Lyon at the Village des créateurs to develop her business.

Her jewels are the encounter of the craftsman’s skills, art and design. This delicate and refined work, infused with botany and plants, focuses on the concepts of permanent transformation, perpetual motion, birth and rebirth.

The uncluttered minimalist jewels with a hint of ingenuity reflect both the strength and fragility of the designer.

Vaggione’s work studies the patterns of nature, its proportions and inflorescences. It’s a reflection on nature and flowers as a symbol of continuity. The flowers remind us that we can always start again, be reborn, reinvent.

She chose to work silver, combining strength and subtlety, using both traditional techniques (manual) and innovative processes calling on contemporary technologies. The sobriety of this material contrasts with the ephemeral beauty of flowers.

Renate Sennewald

Spaß an Gestaltung, Handwerk und Kommunikation sind meine Gründe, Schmuck zu machen.

Für die Diplomarbeit habe ich einen äußerst nachhaltigen, wandlungsfähigen Werkstoff entwickelt: PapierJolie, federleicht, haptisch angenehm und sehr widerstandsfähig.

Bei der Herstellung von PapierJolie nutze ich die unendliche Vielfalt der Papiere, von kräftigen Farben bis zu zarten Tönen, suche nach Texten und Schriften.

Ich schichte die Papiere Blatt für Blatt und verleime sie zu einem stabilen Block. Aus diesem Material fertige ich nicht nur jede Form von Schmuck, sondern auch Objekte, Möbelgriffe und Schlüsselanhänger.

Jedes Stück ist ein Unikat.

Dorit Schubert

Die Begeisterung für die alte Handwerkskunst des „Spitze klöppelns“ ist zugleich Quelle und Antrieb für meine Arbeit. Ich klöpple Ketten und Ohrschmuck, die zart und feingliedrig, gleichzeitig kraftvoll und deutlich wirken.

Als Material verwende ich Nylonfäden und dünnen Draht und bewahre so die Leichtigkeit von Spitze. Es entstehen dreidimensionale Körper, abstrakt und geometrisch, aber auch Gebilde, die an Knospen, Dolden, Früchte erinnern. Aus der Natur nehme ich auch Inspiration für die Farben meines Schmucks. Ketten und Ohrschmuck sind Einzelstücke. Sie ergeben ein harmonisches Zusammenspiel aus alter Handwerkskunst, neuem Material und Naturbetrachtung.

Annette Altenburger

Im Focus meiner Arbeiten steht immer wieder die Emaille. Schon während der Ausbildung zur Formgeberin für Schmuck und Gerät in Schwäbisch Gmünd, habe ich mich in „die Emailliererei“ verliebt. Auch wenn es eine sehr aufwändige Technik ist und man auch nach Jahren immer wieder „Überraschungen erlebt“, hat mich die Faszination der „Farbe aus dem Feuer“ nie ganz losgelassen. Die Veränderung, wenn das Stück aus dem Ofen kommt ist jedesmal ein kleiner Nervenkitzel. Diese Technik, hat für mich eine archaische Anziehungskraft. Gleichzeitig benötigt jedes Stück die volle Aufmerksamkeit, eine hervorragende Achtsamkeitsübung.

So finden sich unter meinen Arbeiten viele farbenfrohe Stücke. Ein weiterer Schwerpunkt sind Emailleohrringe. Ohrringe sind für mich Teil der Ausdruckskraft der Trägerin und sollen Ihre Persönlichkeit und Schönheit unterstreichen.

Ich fertige sowohl kleine Serien als auch Einzelstücke.

Farben bringen Fröhlichkeit sowohl bei der Anfertigung als auch beim tragen. Und davon können wir NIE genug haben.

Sabine Scheuble

Aufgewachsen in einer Juweliersfamilie lag es nahe, als kreativer Mensch Schmuck zu entwerfen. Ich liebe es Schmuck zu designen, der täglich getragen wird und achte darauf, dass er möglichst bequem und unkompliziert ist. Fast immer hat er keine Rückseite, sondern sieht von allen Seiten gut aus.

Seit über 20 Jahren gibt es Schmuck von mir zum Thema Fisch. Diese Kollektion entwickelte sich langsam, aber stetig und man kann bei einigen Modellen schon von Klassikern sprechen. Dazu kamen in den letzten Jahren aber auch noch andere Kollektionen, die Animals, die Wellen, Espresso Deluxe und die Mobile Homes.

 

 

Having grown up as a creative person in a jeweller’s family, it seemed obvious to become a jewellery designer. I love creating jewellery which can be worn every day and I take great care in making sure it is comfortable and easy to wear. Almost all of my objects neither have a front nor a back, but look good from all sides.

For example, for over 20 years, I have been designing jewellery around the subject of fish. This particular collection has developed slowly and steadily and some of the models can even be called classics. In addition to the fish collection, others have emerged over the last few years: animals, waves, espresso deluxe and mobile homes.

Anne Achenbach

Jewellery and other matters

Peter Frank

Als Folge der Corona-Pandemie finden weltweit fast keine Ausstellungen und Messen statt. Die gewonnene Zeit investiere ich in aufwendige Arbeiten, mit denen ich lange beschäftigt bin.

Die Colliers werden länger, sodass ich auf Verschlüsse verzichten kann. Sie bestehen aus einer Aneinanderreihung gleichförmiger Hohlkörper, die mittels eines Kugelgelenkes verbunden sind. Diese Verbindung sorgt dafür, dass die aus flachem Silberblech getriebenen kugelförmigen Hohlkörper sich dem menschlichen Körper anschmiegen können.

Die überraschend angenehme Tragbarkeit führt zu einer gelingenden Kommunikation zwischen dem Schmuckobjekt und der Trägerin.

Freiburg im Mai 2021
Peter Frank

 

“Peter Frank zeigt überwiegend Halsschmuck, dessen Ausgangspunkt der Architektur oder organische Motive sind, die über die Jahre eine Reduktion erfahren haben. Oft erinnern seine Colliers mit ihren zarten Oberflächen an archäologische Fundstücke imaginärer Kulturen, ihre Verschlüsse sind spielerische Verbindungsglieder der einzelnen Elemente. Der Betrachter sowie der Träger eines solchen Schmuckstücks werden zu Spurensuchern, die Einzelstücke zur Anregung, die Fantasie spielen zu lassen.“

Artmapp Magazin, Stuttgart, Nov 2017- Feb 2018

Francoise Delaire

Francoise Delaire Creations

Ein originelles Textiluniversum, in dem Kunst, Mode und Dekoration zusammenkommen.

Das bearbeitete Textilmaterial ist ein synthetisches Netz. Leicht, luftig, aber auch voller Frühling und Farben.

Gestreckt, genäht, geschweißt, erhitzt spielt Françoise mit der Freiheit, Formen und Volumen zu schaffen: Schmuck, Lampen, Skulpturen, Gemälde.

Françoises Kreationen entführen uns in ihr weiches, weibliches Universum, inspiriert von der Natur, Bewegung und Rhythmen.

Anne Rose Regenboog

Luftige Geometrie
von Anne Rose Regenboog

Dieser reizvolle Halsschmuck ist aus Edelstahl gefertigt und anschliessend mit Feingold plattiert.

Alle präzisen, geometrischen Formen sind so gearbeitet, dass sie lose ineinander hängen. Der Halsschmuck, aus Silber oder Stahl, fliesst leicht und spielerisch um das Dekolteé oder liegt ansprechend auf Ihrem Sideboard, wie eine Skulptur.

Anne Rose hat zeitgleich mit mir an der Rietveld Akademie in Amsterdam studiert und hat ihre Faszination an grafischen Formen inzwischen auch als Raumskulpturen auf grössere Formate erweitert.

Ria Lins

If you don’t connect, you don’t exist.

Thinking about, designing and creating jewelry are like meditation for me. The language of jewelry give me the opportunity to share my ideas and feelings. By making them wearable they become visible for others.

Even when I made my schoolwork-jewelry the social network in our society was my main theme. The use of different materials – for expressing the right feeling – gives me the change to reach the essence. I try to make them soft and shimmery when they move, to comfort, to nurse and to care for.

Theme words for the collection ‘CONNECTION’ are: contact, relation, coupling, comfort, combination, compound & connection. It exposes my wonder for human relationships and the adaptability to the diversity of our contemporary society.

In the cobweb of our collective memory we all feel connected by culture, faith, fear & family. When relationships are broken I would like to heal them. I repair, patch, embroider and restore to bring everything together again.

Connect and you’ll exist!

www.ria-lins.be

Elgin Fischer

Die Alchimistin der Farbe! Das Emaillieren, dessen Anfänge bis ins Alte Ägypten zurückgehen, zählt zu den klassischen Techniken des Farbauftrags. Dabei wird mit Metalloxiden eingefärbtes mineralisches Material bei 800-900 Grad auf das Trägermaterial aufgeschmolzen. Je nach Zusammensetzung ist dieses eingefärbte Spezialglas undurchsichtig oder transparent.

„Es ist einfach faszinierend, die Prozesse zu beobachten, die im Ofen geschehen, die Veränderung der Farben während des Schmelzens und Abkühlens. Außerdem haben mich die Schönheit und die Eigensinnigkeit des Materials nicht mehr losgelassen.“

Ein Überblick über Elgins zahlreiche und leuchtend-bunten Arbeiten waren schon im Sommer 2019 in einer Einzelausstellung in der Galerie zu sehen.

Anke Henning 

Neuer Schmuck 
Ausstellung: 21.3.- 21.4.2021

Der Ursprung allen Lebens ist eine wachsende Zelle. Der Ursprung meines Schmucks ist ein dünner Faden. Wachstum und Wiederholung sind die bestimmenden Themen meiner Arbeit.

Inspiration finde ich in Strukturen und Formen aus der Natur. Die Formgebung der DNA Doppelhelix ist ein zentrales Gestaltungsprinzip in meinen Schmuckstücken. Für die Herstellung der Stücke habe ich eine fast vergessene textile Flechttechnik aus dem 19. Jahrhundert (‘Häkelgalon‘) wiederentdeckt und weiterentwickelt. Schlichte, flache Bänder aus farbigen Nylon, Baumwolle, Seide und anderen Fäden winden sich um und über sich selbst zu einer beinahe unendlichen, dreidimensionalen Spirale.

Durch eine variantenreiche Form- und Materialsprache entstehen phantasievolle Schmuckstücke mit einer Leichtigkeit und Transparenz, die ihren Ursprung kaum mehr erahnen lassen.

ANEMONE TONTSCH

SEHEN, HINSCHAUEN, FÜHLEN

Auf meinen zahlreichen Auslandsreisen kam ich immer wieder durch Länder, in denen mich neue Materialien und andersartige Verarbeitungen faszinierten und begeisterten.

Überwältigende Mengen von allem nur erdenklichen, niegesehenen im China der 80er Jahre; was war das für ein Farbenrausch in Indien! Ich sage „war“, denn mit dem Zusammenschmelzen unserer Welt ist fast nichts mehr von dem Geheimnis und dem Zauber geblieben, die einst ein Japan oder ein Südafrika umwehten.

Und doch: Es bleibt ein Zauber in der Kreativität selbst und in der sich verändernden Wahrnehmung. In der Gestaltung scheint es keine Grenzen zu geben!

Zugegeben: Manchmal muss ich lange suchen, experimentieren, hinterfragen, verwerfen. Es zeigen sich immer wieder Eigenheiten von Materialien, die dann doch geneigt sind, dieses oder jenes zuzulassen. In diesem Glück trägt die Kreativität Früchte, bezaubert mich und wird so wieder zum Motor. Ich bin der glücklichste Mensch auf Erden, wenn wieder alles fliesst und oft sind es die Nächte, in denen das geschieht.

Hochkonzentriert, gleichzeitig entspannt, fast teilnahmslos zu sein, um Dinge geschehen zu lassen, wurde mir an der Rietveldt Akademie in Amsterdam in einer Weise antrainiert, für die ich Onno Boekhout sehr dankbar bin. Wir sind gewiss alle Künstler. Nur einen Zugang zu finden, ist die echte Herausforderung.

Die Ideen gingen mir nie aus, allein die Zeit rennt unerbittlich davon!

1960
in Kronstadt geboren

1980
Abitur in Düsseldorf

1981-82
Jura-Studium, Regensburg

1982-85
Kunst-Studium,
Rietveldt-Akademie,
Amsterdam

1986-89
Design-Studium,
FH-Düsseldorf

1987
Eröffnung der Galerie CEBRA
für Schmuck und Objekte
mit Partnerin Ursula Pantel

seit 2000
alleinige Betreiberin
der Galerie CEBRA